Archiv der Kategorie ‘Berichte‘

EHC-Nachwuchs läßt es kräftig krachen

Freitag, den 22. Oktober 2004

Amateure festigen zweiten Tabellenplatz – Knaben bauen Spitzenposition aus

EHC Straubing – EC Bayreuth 11:0 (6:0,5:0,0:0)

Der unbekannte Gegner Bayreuth kam zum zweiten Punktespiel der Amateure nach Straubing. Es wurde schnell klar, dass man vor den Franken keine Angst haben muss. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 6:0 für die EHC‘ler, in dem Bayreuth nicht den Hauch einer Chance hatte. Fast im Alleingang machte dies Lukas Hausmanninger, der in zehn Minuten vier Treffer markierte. Dies ging im zweiten Drittel so weiter. Bis zur 33. Minute hatte man  die elf Tore erzielt, bei denen es bis zum Schluss blieb. Ab dann ging man mit den zahlreichen Chancen fahrlässig um.

Tore/Assist: Hausmanninger 4/0; Scheide S. 2/1; Landgraf 2/0; Urban 1/1; Wilhelm 1/1; Witzmann 1/0; Hiendlmeyer 0/4; Hillmeier 0/2; Scheide G. 0/1; Vöst 0/1; Tkocz 0/1

EHC Straubing – TSV Trostberg 4:7 (2:2,1:3,1:2)

Nur 24 Stunden später gastierte der TSV Trostberg zum Hinspiel um den Bayernkrug in Straubing. Der TSV war ein ganz anderes Kaliber. Im ersten Drittel waren die EHC‘ler spielbestimmend und hätten durch Tore von Florian Tkocz und Stefan Scheide mit 2:0 in Führung liegen müssen. Aber durch zwei katastrophale Fehler schenkte man dem Gegner zwei Tore und somit stand es 2:2. Die erste Hälfte des Mittelabschnitts gehörte auch noch Straubing. Man ging verdient mit 3:2 durch Georg Scheide in Führung. Dann merkte man, dass die Kräfte schwanden. Dadurch hatte Trostberg mehr Chancen und die wurden genutzt. Am Ende des zweiten Drittels hieß es 3:5. Auch im letzten Drittel erholten sich die Amateure nicht mehr und es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten ein. Zwei nutzte Trostberg zum 3:7. Am Ende gelang Wolfgang Hiendl noch der 4:7-Anschlusstreffer und somit eine bessere Ausgangsposition fürs Rückspiel,
in dem man drei Tore aufholen muss, um die nächste Pokalrunde zu erreichen.

Auftakt nach Maß für die EHC-Amateure

Freitag, den 15. Oktober 2004

EV Regensburg – EHC Straubing 4:6 (1:2,3:2,0:2)
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit nur einem Sieg aus vier Spielen überzeugten die EHCler bei ihrem ersten Punktespiel in Regensburg und konnten das kleine Derby der Amateurmannschaften mit 6:4 für sich entscheiden. Verstärkt durch Wilhelm und Hausmanninger von der AG-Mannschaft, wären den Jungs um Trainer Franz beinahe wieder fünf unkonzentrierte Minuten im Mitteldrittel zum Verhängnis geworden.
Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die schon nach vier Minuten in Führung gingen. Nach diesem Tor kamen die Straubinger aber besser ins Spiel und ließen keine Torchancen für den Gegner mehr zu. Im Gegenteil, man erspielte sich mehr und mehr Möglichkeiten, von denen aber nur zwei durch Daniel Skrtel und Fabian Hillmeier genutzt werden konnten. Nachlässigkeiten im Mitteldrittel nutzten die Regensburger eiskalt aus. Nach acht Minuten im zweiten Drittel stand es auf einmal 4:2 für die Domstädter, und das Spiel war auf den Kopf gestellt. Erst gegen Ende des Drittels fingen sich die EHCler wieder und konnten durch Thomas Wilhelm und Oliver Vöst noch zum 4:4 ausgleichen. Im letzten Spielabschnitt fanden die Amateure wieder zu ihrem sicheren Spiel zurück und dominierten die Partie bis zum Ende. Man konnte sich noch zahlreiche Chancen herausspielen, jedoch die Auswertung war nicht gerade effektiv. Die entscheidenden beiden Treffer erzielten Georg Scheide und erneut Thomas Wilhelm, jeweils in Überzahl. Nun hofft man im Amateurlager, dass auch im ersten Heimspiel am Samstag gegen Bayreuth zwei Punkte eingefahren werden.

Amateure

Samstag, den 9. Oktober 2004

Testspiel:

EHC – EV Moosburg: 4:7 (1:1,1:3,2:3)

Ein weiteres Vorbereitungsspiel der EHC Senioren fand am Freitag im Eisstadion am Pulverturm gegen den EV Moosburg statt. Auch dieses Match endete für die EHC‘ler mit einer Niederlage. In einem schwachen Spiel, in dem die Straubinger aber sicher nicht die schlechtere Mannschaft stellten, mangelte es vor allem an einem Torjäger, der die zahlreichen Torchancen verwerten hätte können und am schlechten Unterzahlspiel (vier Gegentore). Im ersten Abschnitt ging man zwar nach knapp 2 Minuten durch Wolfgang Hiendl in Führung, aber von da an verflachte das Spiel und man musste kurz vor Drittelende den Ausgleich hinnehmen. Im zweiten Drittel waren anfangs die Spielanteile und Chancen eindeutig auf Seiten der Straubinger, jedoch reichten den Moosburgern drei Minuten um aus einem 1:1 ein 1:4 zu machen. Von diesem Schock erholten sich die EHC‘ler nur langsam und man konnte erst kurz vor Drittelende zum 2:4 durch Florian Tkocz verkürzen.

in glückliches Ende gab es nicht mehr. Zweimal konnten die Straubinger zwar noch zum 3:4 sowie 4:5 jeweils durch Fabian Hillmeier verkürzen, jedoch wussten die Moosburger an diesem Abend besser, wie man einen Torhüter überwindet und siegten mit 4:7.
Positiv ist, dass vor allem die jüngsten Spieler (Florian Tkocz und Fabian Hillmeier) ihre Sache sehr ordentlich machten und drei Tore erzielten.

Senioren ohne Chance gegen Passau

Freitag, den 1. Oktober 2004

Black Hawks siegen 10:2 – EHC-Nachwuchs gewinnt Vergleich mit Dingolfing

EHC – Black Hawks Passau: 2:10

Zum zweiten Vorbereitungsspiel der Amateure kamen die Black Hawks mit ihrer weitgehend neuformierten Mannschaft. Die Passauer, die im Kampf um den Aufstieg wohl ein gewichtiges Wortmitreden dürften, waren der jungen Straubinger Truppe überlegen.
Es begann jedoch sehr viel versprechend. Nach 4 Minuten nutzte der noch in der Jugend-Mannschaft spielende Fabian Hillmeier, eine Überzahl und schoss das 1:0. Es sollte die einzige Führung für die Straubinger bleiben. Ab diesem Zeitzpunkt bestimmte Passau mehr und mehr das Geschehen. Nur noch gelegentlich konnten die EHCler Entlastungsangriffe starten, die aber bis gut 10 Minuten vor Ende nichts einbrachten. Rainer Schuster fälschte dann einen Schuss zum vorübergehenden 2:8 ab. Am Ende hieß es 10:2 für die Passauer Black Hawks.
Der einzige Trost für die Straubinger ist, dass man in der Landesliga Gruppe Nord wohl nicht noch mal auf einen so starken Gegner treffen wird.

EHC-Amateure in der Landesliga

Freitag, den 27. Februar 2004

Die Gage ist die Ehre

Wohl bereits schon für die Landesliga außergewöhnlich, aber sicherlich ein Erfolgsrezept der Mannschaft ist die Tatsache, dass keiner der Seniorenspieler Gage oder eine Aufwandsentschädigung erhält. „Die Jungs sind mit dem Herzen bei der Sache und sind sicherlich auch insgeheim Stolz für den EHC zu spielen“, so Beirat Stefan Kuhnle. Man kann sich derzeit und will sich auch keine finanzielle Vergütung der Seniorenspieler leisten. Das Mannschaftsgefüge wie die Kameradschaft unter dem Kapitän Stefan Scheide ist überaus intakt, unter anderem auch deshalb, da der eine dem anderen nichts neidig sein muss“. Und sieht man sich Nachbarvereine wie z.B. den ERC Regen an, die aufgrund diverser interner – vielleicht auch finanzieller Schwierigkeiten gerade mal zehn in der Abstiegsrunde aufbringen konnten, oder die Passauer Black Hawks, die schon in der Bezirksliga mit einer zusammengewürfelten „Söldnertruppe“ auflaufen, dann ist dies aus Sicht der EHC-Verantwortlichen für diese Ligen sicherlich nicht der richtige zukunftsweisende Weg. „In der Bayernliga mögen bezahlte Spieler ihre Rechtfertigung finden“, meint Kuhnle und fügt hinzu, dass in den drei Ligen unter der Obhut des Bayerischen Eissport-Verbandes grundsätzlich ein Berufsspieler pro Mannschaft zugelassen ist. Angenommen der EHC hätten Ambitionen mit seinen Senioren in der Bayernliga zu spielen, dann wäre dies nach Auffassung des Beirats Kuhnle nur denkbar, wenn die Straubinger Bayernliga-Mannschaft als Plattform für junge talentierte Spieler genutzt wird, die das Zeug hätten später geplant und mittelfristig in einer Profimannschaft zu spielen.
(sk)

ESV Gebensbach – EHC Straubing 14:4

Viele Ausfälle kosten Amateure die Punkte

Freitag, den 20. Februar 2004

Erste Niederlage in der Abstiegsrunde – Fünfter Sieg im fünften Spiel für Knaben

EV Moosburg – EHC Straubing 7:4 (3:1, 3:2, 1:1).

Zum vorletzten Spiel für die Amateure ging es nach Moosburg. Trainer Franz musste jedoch auf zehn etatmäßige Spieler aus beruflichen Gründen und Krankheit verzichten. Dementsprechend verlief das Spiel für die letzten 12 Spieler enttäuschend. Nachdem sich beide Mannschaften die ersten zehn Minuten gegenseitig neutralisiert hatten, ging Moosburg relativ überraschend in der 11. Minute in Führung.
Diese Führung hatte jedoch nicht lange bestand, da Olli Vöst durch einen Abpraller nur eine Minute später ausglich. Doch zu Ende des Drittels nahmen die Straubinger Fehler in der Defensive überhand und Moosburg konnte mit 3:1 davon ziehen. Das zweite Drittel war ausgeglichen. Da beide Mannschaften nicht wirklich viel Wert auf Defensivarbeit legten, gab es viele Torchancen. Der Unterschied war aber, dass Moosburg drei Tore schoss und bei Straubing nur Georg Scheide und Daniel Skrtel trafen. Somit ging es mit einer 6:3 Führung für Moosburg in die Kabine.
Im letzten Spielabschnitt waren die Straubinger dann die bessere Mannschaft, und es gab auch schöne Spielzüge sehen. Einzig die Chancenauswertung war desolat. Aus den vielen Chancen konnte nur noch ein Tor, erneut durch Daniel Skrtel, erzielt werden. Da aber Moosburg auch noch einmal traf, lautete der Endstand 7:4 für Moosburg. Bleibt zu hoffen, dass beim letzten Spiel in Gebensbach die Truppe von Trainer Franz nochmals komplett spielen kann und die Saison gut zu Ende bringt.

Die nächsten Spiele
Zu ihrem letzten Punktespiel in der Saison 2003/23004 treten die Amateure am Sonntag um 17 Uhr beim ESV Gebensbach an.

EHC-Amateure halten Klasse mit Kantersieg

Freitag, den 13. Februar 2004

14:3-Erfolg in Regen – Schüler mit weißer Weste Meister – Siegesserie der Knaben geht weiter

ERC Regen – EHC Straubing 3:14 (0:6; 2:6; 1:2)

Am Sonntag reisten die Amateure zum entscheidenden Spiel in der Abstiegsrunde nach Regen. Hochmotiviert und mit Wut im Bauch über den verschenkten Punkt aus dem ersten Spiel agierte das Team von Georg Franz in dieser Begegnung. Der Gastgeber war nach 60 Minuten auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden.
Zum Spiel: Straubing machte von Anfang an Druck, konnte jedoch seine Chancen nicht nutzen. Erst in der 16 Minute brach Hochstrasser mit seinem Treffer zum 1:0 den Bann. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Fünf weitere Treffer erzielte der EHC im ersten Abschnitt noch und legte damit den Grundstein für den Klassenerhalt. Auch im zweiten Drittel ließen Scheide und Co. nicht ab von ihrem druckvollem Spiel und erhöhten das Ergebnis auf 12:2 für die Tiger. Im Schlussdrittel tat man nur noch das Nötigste. Damit ist der Erhalt der Landesliga gesichert, obwohl man sich noch zum Ziel gesetzt hat, in den letzten Partien beim EV Moosburg und ESV Gebensbach zu punkten, um als Tabellenerster die Runde zu beenden.
Tore und Assists EHC: H. Doyle 3/3, A. Schmidhuber 3/2, O. Vöst 2/1, M. Edenhofer 1/4, S. Scheide 1/3, M. Witzmann 1/0, M. Alzinger 1/0, T. Hochstrasser 1/0, W. Hiendl 1/0, D. Skrtel 0/3.
-hd-

Die nächsten Spiele

Ganz locker können es die Amateure am Sonntag angehen lassen. Beim EV Moosburg sollte ein versöhnlicher Saisonausklang geschaffen werden. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr.

Senioren:

Freitag, den 30. Januar 2004

EHC Straubing – EV Moosburg 2:2 (0:0, 0:0, 2:2).

Erneut konnte das EHC-Amateurteam von Georg Franz keinen Sieg in der Relegationsrunde einfahren und musste sich bereits im dritten Spiel in Folge die Punkte teilen. Zwar als Favorit ins Spiel gestartet, konnten die Hausherren ihrer Rolle kaum gerecht werden. Zu engagiert präsentierten sich die Gäste und machten deutlich, dass sie ihre Punkte nicht zu verschenken hatten. Klare Chancen auf beiden Seiten wurden nicht konsequent genutzt, und so stand es nach zwei gespielten Abschnitten immer noch 0:0. In der 48. Spielminute war es dann aber so weit. Moosburg nutzte eine Unaufmerksamkeit der Tigers in deren eigenen Zone, brachte dabei einen Mann frei vor dem Gehäuse von Tobias Meier, der gegen den platzierten Schuss keine Abwehrchance hatte. Die Nummer eins im Tor des EHC zählte an diesem Abend wieder zu den Besten im Team. Mit tollen Paraden hielt der Goalie seine Truppe im Spiel und war damit wesentlich am Punktgewinn beteiligt. Der EHC wurde nach dem Treffer der Gäste nun endlich besser. Binnen weniger Minuten wendete man das Spiel und konnte mit den Treffern von Schuster und Schmid mit 2:1 in Führung gehen. Aber wie schon so oft in dieser Saison verschenkte man wieder einmal den Sieg. Bei numerischer Überlegenheit wenige Sekunden vor Ende der Partie wechselte Moosburg seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers. Die EHC-Amateure schafften es im Anschluss nicht, den Puck aus der eigenen Zone zu bekommen, und der EV nutzte dies zum Ausgleichstreffer 11 Sekunden vor dem Abpfiff.

Senioren

Samstag, den 24. Januar 2004

EHC Straubing – ERC Regen 3:3 (1:2; 1:0; 1:1).

Das zweite Spiel in der Abstiegsrunde der Landesliga Ost zwischen dem EHC Straubing und Regen kann man unter der Rubrik „nicht sehenswert“ ablegen. Das Spiel war wohl in den Köpfen der EHC-Cracks aufgrund der jüngsten Ereignisse beim ERC schon im Vorfeld als gewonnen abgehakt. Zahlreiche Leistungsträger verließen beim Transferwechsel im Dezember den ERC, der nur noch, aufgefüllt mit Reaktivierten aus der Region aus einem Rumpfteam (11 Spieler) besteht. Auch wenn sich das Spiel selbst nahezu ausschließlich um das Tor des ERC Regen abspielte, so war am Ende nur ein Punkt die Ausbeute der EHC-Amateure.
Zum Spiel: Straubing startete kontrolliert und war schnell Herr der Lage. Obwohl man sich schon die eine oder andere Chance hatte, mussten die 100 Zuschauer bis zur 7. Minute warten, in der Schmidhuber eine Lücke zum 1:0 fand. Alles schien nach Plan zu gehen. Die technischen und läuferischen Defizite beim Gast waren nicht zu übersehen, dennoch verstanden es die Spieler von Georg Franz nicht, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Wollte man zuviel? Es schien fast so. Permanent in ihrer eigenen Zone festgeschnürt kamen die Gäste nur selten zu Entlastungsangriffen , dort war der EHC dann aber zu sorglos und so wunderte es kaum als in der 11. Minute Martin Svejda den Ausgleichstreffer schoss. Der Gastgeber zeigte sich zwar überrascht aber nach wie vor zuversichtlich. Das sollte sich ändern. In der 19. Minute war es erneut Svejda der den Führungstreffer für den ERC vorbereitete. Er bediente Ertl der seinerseits mit einem haltbaren Schuss von der blauen Linie EHC Goalie Meier überraschte.
Im zweiten Abschnitt wurden die Aktionen der Hausherren zwar besser, Tore waren aber nicht auf der Tagesordnung. Zwar war es weiter ein „Spiel auf ein Tor“ aber dort war meistens Schluss. Das lag jedoch nicht am Gästetorwart Berger, der eigentlich nur Backup-Goalie ist. Der Grund war vielmehr, dass sich die Hausherren nahezu an das Niveau der Gäste anpassten. Dennoch, nach 30 gespielten Minuten gelang der Ausgleich durch Edenhofer und man ging zumindest mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Im Schlussabschnitt gleich zu Beginn der erneute Schock. Wieder durch einen individuellen Fehler ermöglichte man Regen die Führung zum 3:2. Nur keine Panik hieß es auf der Bank des EHC. Franz versuchte seine Mannen immer wieder zu beruhigen und stellte seine Sturmreihen entsprechend der Situation immer wieder um. Die Schlagzahl konnte dadurch noch einmal erhöht werden, doch es half alles nichts. Straubing konnte seine Chancen nicht nutzen. Die Zeit floss dahin und die Nervosität stieg. Der ERC Regen, stehend k.o., versuchte nur noch irgendwie den Puck aus seiner Zone zu bringen, aber der Gastgeber konnte sich immer wieder festsetzen. In der 58. Minute war es Tiger-Kapitän Stefan Scheide, der in einer Überzahlsituation Harry Doyle bediente und der ließ Berger aus kurzer Distanz keine Chance. Ausgleich! Der EHC mobilisierte noch einmal alle Kräfte, doch der Siegtreffer gelang nicht mehr. Fazit: Erneut ein verschenkter, wichtiger Punkt.
Tigercoach Franz wird nun Wege finden müssen, um das Selbstvertrauen seiner Jungs wieder herzustellen. An der spielerischen Qualität seiner Mannen liegt es nicht, sondern an der fehlenden Abgeklärtheit. Allerdings, sollte der EHC zu seiner gewohnten Stärke zurückfinden, dann muss man sich wegen des Ligaerhalts keine Sorgen machen. Am Freitag beim letzten Heimspiel der Abstiegsrunde wird sich zeigen, ob Georg Franz seinem Team dieses Selbstvertrauen wieder geben konnte.
Tore: Doyle 1/1, Edenhofer 1/0, Schmidhuber 1/0, Scheide St. 0/1. Strafzeiten: Straubing 8, Regen 6.
-hd-

Amateure nur remis gegen Gebensbach

Freitag, den 16. Januar 2004

EHC-Jugend überzeugt mit Kantersieg – Junioren mit erstem Auswärtserfolg

EHC Straubing – ESV Gebensbach 6:6 (3:1; 2:1; 1:4)

Einen schlechten Start in die Relegation hatten am Freitag die Amateure des EHC gegen Gebensbach. Obwohl man sich nach zwei Abschnitten ein Polster aufbauen konnte (5:2 lag man da in Führung), ließ man sich im letzten Abschnitt die Butter vom Brot nehmen und musste am Ende sogar noch froh über den einen Punkt sein.
Zum Spiel: Der EHC begann druckvoll und konnte in der 8. Minute durch Schmid Felix die erstmalige Führung für sich verbuchen. Kurz darauf stellte „Edi“ Edenhofer seine permanent steigende Formkurve erneut mit seinem Treffer zum 2:0 unter Beweis. In der 12. Minute konnte sich dann aber das erste mal der Ausländer im Team des ESV, Zdenek Cech, mit seinem Treffer zum 1:2 bemerkbar machen, doch postwendend hatte Oli Vöst die Antwort parat und setzte mit seinem Treffer zum Pausenstand von 3:1 den alten Abstand wieder her. Der zweiten Abschnitt konnte durch die Tore von Kapitän Scheide und Daniel Wilke gewonnen werden. Der zweite Gegentreffer zum 2:5 durch Breitenreicher verdeutlichte aber, dass sich die Gäste noch nicht geschlagen gaben. Im letzten Abschnitt schwanden dann zusehends Kraft und Konzentration auf Seiten der Hausherren. Die Gäste konnten dies in der 41. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 3:5 nutzen, dennoch behielt der EHC noch die Oberhand. Individuelle Fehler häuften sich aber auf Seiten der Gastgeber und in 49. Minute konnte der ESV auf 4:5 verkürzen. Als dann aber Doyle in einer Überzahlsituation die Übersicht behielt und sein Team mit 6:4 in Führung bringen konnte, dachten sich einige der EHC-Cracks wohl, dass das Spiel gelaufen wäre, da dieser Treffer dem Gast wohl zu sehr frustrieren würde; aber falsch gedacht. Die Gäste konnten bereit im Gegenzug verkürzen und kurz vor Schluss sogar den Ausgleich erzielen. Hätte das Spiel noch ein paar Minuten länger gedauert, wer weiß…
-hd-