Monatsarchiv für November 2009

Amateure ohne Chance gegen Moosburg

Freitag, den 27. November 2009

Gegen einen sechzig Minuten lang Vollgas gebenden EV Moosburg mußten die Straubinger Amateure eine 1:11 Niederlage hinnehmen. Wenn auch das Ergebnis ein bißchen zu hoch ausfiel, muß man doch die Überlegenheit der Gäste neidlos anerkennen: die durchgehend gleich stark besetzten EVler übten stetig starken Druck aus, waren ständig ein, zwei Schritte schneller und zwangen die Gastgeber zu einer beherzt geführten Abwehrschlacht, in der sich nur wenige Chancen zu Gegentreffern boten. Gleich die erste konnte Schmidhuber zum Ehrentreffer für Straubing nutzen.

EHC Straubing – EV Moosburg 1:11 (1:4,0:4,0:3)

EHC Straubing:
Herzog —
Bartl, Burkhardt, Hof, Fuchs, Schreyer, Kern —
Hochstraßer, Schmidhuber, Dünnbier, Schmidecker, Baumgartner, Weinzierl, Leistner, Hiendl, Skrtel —

EV Moosburg:
Eggerdinger (Krojer) —
Seyller, Erl, Bruckmaier, Elsner, Lehner, Neumeier —
Lackner, Eberl, Hillerbrand, Meier, Herrmann, Haschberger, Gilg, Wilm, Hahn, Scholz —

Torfolge:
0:1 (07:09) Herrmann (Meier) 4-5
1:1 (08:14) Schmidhuber (Leistner)
1:2 (17:14) Gilg (Bruckmeier)
1:3 (18:54) Lackner (Hillerbrand, Herrmann) 5-4
1:4 (19:05) Gilg PEN
1:5 (31:27) Eberl (Bruckmaier, Haschberger)
1:6 (36:32) Hillerbrand (Hahn)
1:7 (36:52) Hahn (Wilm)
1:8 (38:00) Lehner (Meier)
1:9 (46:38) Hahn (Hillerbrand)
1:10 (50:49) Lackner (Scholz, Wilm)
1:11 (51:13) Gilg (Haschberger, Elsner)

Strafen:
Straubing 8, Moosburg 10

Amateure sichern sich wichtige Punkte

Sonntag, den 22. November 2009

Im Schlüsselspiel gegen den EK München konnten sich die Straubinger Amateure mit einem unerwartet hohen 1:8 Sieg zwei eminent wichtige Punkte sichern. Für die Kontrahenten ging es darum, sich nicht nur Punkte für die Abstiegsrunde zu sichern, sondern vor allem den direkten Vergleich für sich zu entscheiden.
Entsprechend vorsichtig und übernervös begannen beide Teams die Partie: keiner wollte Fehler machen, Scheibenverluste und Fehlpässe prägten ein zerfahrenes erstes Drittel, in dem kein Spielfluß aufkommen wollte, wozu die beiden Unparteiischen durch eine überaus kleinliche Regelauslegung nicht unerheblich beitrugen. So ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die erste Pause.
Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste geendet hatte: teils lächerliche Strafzeiten gegen beide Mannschaften, aus denen jedoch nur die Gäste Kapital schlagen konnten. Nach dem 1:2 in doppelter Überzahl durch Doyle und dem folgenden 1:3 durch Hillmeier löste sich bei den Straubingern die Verkrampfung sichtlich, die Gastgeber mußten zwangsläufig offensiver werden und so entwickelte sich langsam
doch noch ein Eishockeyspiel. München übte sich allerdings im Auslassen von Großchancen und so stand es zur zur zweiten Pause 1:4, was allerdings dem Spielverlauf nicht ganz entsprach.
Im letzten Spielabschnitt fühlten sich offensichtlich einige Münchner Akteure bemüßigt, Ihren Frust durch Tätlichkeiten abzubauen, was die Schiedsrichter nun sichtlich überforderte. Anstatt Durchzugreifen und die zu bestrafenden Akteure vom Eis zu schicken wurde minutenlang diskutiert, Strafen ausgesprochen und wieder revidiert, was schließlich zur Eskalation führte, bei der sich der Münchner Falat, Straubings Hillmeier (Matchstrafe) sowie das Leitstellenpersonal unrühmlich hervortaten.
Straubing konnte seinen Drei-Tore-Vorsprung in den letzten zehn Spielminuten dank besserer Disziplin zum 1:8 Endstand ausbauen. Ein verdienter Sieg der Amateure, der allerdings um Einiges zu hoch ausgefallen ist und teuer erkauft wurde: zur Sperre für Kapitän Scheide und Hillmeier kommt hinzu, dass sich der fehlerfrei haltende Goalie Heitzer bei einer unglücklichen Parade den Finger brach und wohl längere
Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Jubiläum feierte Verteidiger Christoph Bartl, der sein 100. Punktspiel für die EHC-Amateure bestritt und sich mit drei Assists in die Scorerliste eintragen konnte. Unangefochtener Schützenkönig wurde Patrick Doyle, der seine gute Leistung mit fünf Treffern unter Beweis stellte.

EK München – EHC Straubing 1:8 (1:1,0:3,0:4)

EK München:
Müller (Berger) —
Blattner, Oberdörfer, Kostinek, Kinateder, Schwiewagner, Hacker, Panten —
Jungbauer, Hausch, Krenn, Mitterfellner, Lukscheider, Liska, Lohr, Nominikat, Schreiber, Straka, Leeb, Falat —

EHC Straubing:
Heitzer —
Bartl, Fuchs, Schreyer, Hof —
Hillmeier, Doyle, Kern, Scheide, Weinzierl, Leistner, Hiendl, Skrtel, Baumgartner —

Torfolge:
0:1 (14:06) Hillmeier (Hiendl, Bartl) 5-3
1:1 (17:15) Krenn (Straka)
1:2 (28:12) Doyle (Bartl, Hillmeier) 5-3
1:3 (32:09) Hillmeier (Leistner)
1:4 (39:15) Doyle (Hillmeier)
1:5 (50:24) Doyle (Skrtel, Hiendl) 5-4
1:6 (52:50) Doyle (Skrtel)
1:7 (54:42) Doyle 5-4
1:8 (59:18) Hiendl (Skrtel, Bartl) 4-3

Strafen:
München 45 + 20 für Falat; Straubing 40 + 20 für Scheide +20 für Hillmeier

Minikader unterliegt Waldkirchen

Sonntag, den 15. November 2009

Gerade einmal ein Torhüter und zehn Feldspieler fanden am Sonntag den Weg in das „Krokodilbecken“ des ESV Waldkirchen. Der Kampf, den das aufrechte Häuflein um Trainer Schmidhuber den Echsen lieferte, war aller Ehren wert, vor allem weil man ab der 25. Minute auch noch auf Hillmeier verzichten mußte, der verletzungsbedingt aufhören und ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Das erste Drittel konnten die EHC-Amateure vollkommen ausgeglichen gestalten und sogar kurz in Führung gehen. Im Mittelabschnitt konnte man die zweimalige Führung der Hausherren jeweils ausgleichen, bevor zweimal Schinköthe eine 6:4 Führung für die Hausherren markieren konnte.
Im Schlußdrittel trat der Kräfteverschleiß der Gäste dann offen zu Tage: man wurde immer stärker ins eigene Drittel gedrängt und die vier Tore für Waldkirchen zum 10:4 Endstand fielen eher zwangsläufig.

ESV Waldkirchen – EHC Straubing 10:4 (2.2,4:2,4:0)

ESV Waldkirchen:
Lienig (Hoffmann) —
Schinköthe, Atzinger, Zessack, Bugla —
Friedl, Fastenmeier, Stockbauer, Maier, Fuchs, Vorderbrüggen, Vondrich, Zenger, Heininger, Toth, Hödl, Kremhelmer —

EHC Straubing:
Heitzer —
Bartl, Hof, Fuchs, Schreyer —
Hillmeier, Schmidecker, Baumgartner, Weinzierl, Hiendl, Skrtel —

Torfolge: (Uhr läuft rückwärts)
1:0 (15:58) Toth (Schinköthe, Heininger) 5-4
1:1 (11:27) Hillmeier (Bartl, Heitzer)
1:2 (06:12) Baumgartner (Fuchs, Hof)
2:2 (01:44) Vondrich (Schinköthe, Zessack)
3:2 (19:12) Vorderbrüggen (Schinköthe, Toth)
3:3 (18:42) Hillmeier (Baumgartner, Schreyer) 5-4
4:3 (16:09) Heininger (Zessack)
4:4 (11:14) Hiendl (Bartl, Hof) 5-4
5:4 (10:21) Schinköthe
6:4 (00:05) Schinköthe (Toth, Vorderbrüggen) 5-4
7:4 (19:16) Heininger (Kremhelmer)
8:4 (12:56) Toth (Vondrich, Zessack) 5-4
9:4 (11:55) Friedl (Heininger, Schinköthe)
10:4 (01:31) Schinköthe (Toth)

Strafen:
Waldkirchen 10; Straubing 10

Punkte verschenkt

Freitag, den 13. November 2009

Durch zwei verschlafene Drittel verschenkten die Amateure zwei wichtige Punkte an den ESV Gebensbach. Die Gäste, die ebenfalls eine weit unterdurchschnittliche Leistung zeigten, kamen durch Ausnutzen ihrer Torchancen bis Mitte des zweiten Drittels zu einer verdienten 0:3 Führung, bevor Schmidhuber einen Break in Unterzahl zum 1:3 abschließen konnte. Bis dahin hatten die EHCler beste Einschußmöglichkeiten reihenweise vergeben. Auch ein Penalty in der 14. Minute konnte nicht verwandelt werden.
Im letzten Spielabschnitt spielten die Hausherren größtenteil mit nur mehr zwei Reihen und machten mächtig Druck auf Keeper Hadersbergers Gehäuse. In der 52. Minute fiel dann der verdiente Anschlußtreffer zum 2:3, doch keine vier Minuten später nutzte Florian Zollo eine Unaufmerksamkeit und stellte den alten Toreabstand wieder her. Zwei Minuten vor Schluß konnte endlich einmal ein Powerplay genutzt werden und Kaiser stellte mit dem 3:4 den Endstand her.
Alles in Allem ein von beiden Seiten schwaches Spiel, das die Gäste dank besserer Spielanlagen und größerer Cleverness verdient für sich entscheiden konnten.

EHC Straubing – ESV Gebensbach 3:4 (0:1,1:2,2:1)

EHC Straubing:
Heitzer —
Bartl, Burkhardt, Hof, Fuchs —
Hochstraßer, Hillmeier, Doyle, Schmidhuber, Schmidecker, Baumgartner, Scheide, Weinzierl, Leistner, Hiendl, Skrtel, Kaiser —

ESV Gebensbach:
Hadersberger (Martin) —
Wohlgemuth, Kühn, Voigtmann, Heinze, Aigner —
Kufner, Klein, Scherm, Zückert, Köhler, Tengler, Zollo, Bertl, Trox —

Torfolge:
0:1 (17:39) Köhler (Tengler)
0:2 (23:15) Zollo (Tengler, Köhler)
0:3 (32:41) Kufner 4-5
1:3 (39:39) Schmidhuber (Schmidecker, Fuchs) 4-5
2:3 (51:12) Skrtel (Hiendl, Schmidhuber)
2:4 (54:56) Zollo (Voigtmann)
3:4 (58:19) Kaiser (Hillmeier, Scheide) 5-4

Strafen:
Straubing 12; Gebensbach 16

Erster Sieg wurde eingefahren

Sonntag, den 8. November 2009

EHC Straubing – EK München 6:4 (3:2,2:2,1:0)

Das Glück scheint sich gedreht zu haben. Obwohl die EHC-Amateure nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnten, behielten sie im Kellerduell gegen den EK München etwas glücklich aber nicht unverdient die Oberhand. In einem zerfahrenen, von Nervosität auf beiden Seiten geprägten Spiel gingen die Hausherren zweimal in Führung und die Luchse glichen postwendend aus. Ein Überzahlspiel nutzte Scheide schließlich zum 3:2-Pausenstand. Doyle erhöhte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 4:2, doch die Hauptstädter gaben sich noch lange nicht geschlagen und kamen zum nicht unverdienten Ausgleich, ehe Schmidhuber in der 38. Minute zum 5:4 einnetzte.
Nach dem 6:4 durch Skrtel in der 44. Minute, dezimierten sich die Gäste durch Undiszipliniertheiten selbst und die EHCler konnten die Führung relativ sicher über die Zeit bringen.

EHC Straubing:
Samhuber —
Bartl, Burkhardt, Fuchs, Schreyer —
Hochstraßer, Hillmeier, Doyle, Schmidhuber, Schmidecker, Baumgartner, Kern, Scheide, Weinzierl, Leistner, Skrtel, Kaiser —

EK München:
Müller (Grimm) —
Blattner, Rothammer, Oberdörfer, Zehetleitner, Kinateder —
Jungbauer, Jänisch, Leeb, Krenn, Hausch, Schreiber, Straka, Steffen, Falat —

Torfolge:
1:0 (01:10) Kaiser (Hillmeier, Schmidecker)
1:1 (02:36) Jänisch (Jungbauer)
2:1 (05:53) Schmidhuber (Scheide, Skrtel)
2:2 (06:16) Hausch (Falat, Kinateder)
3:2 (11:41) Scheide (Skrtel, Schmidhuber) 5-4
4:2 (22:32) Doyle (Weinzierl, Leistner)
4:3 (25:30) Jänisch (Steffen, Jungbauer)
4:4 (28:19) Straka (Kinateder, Krenn)
5:4 (37:07) Schmidhuber
6:4 (43:28) Skrtel (Kaiser, Schmidhuber)

Strafen:
Straubing 8; München 18 +10 +20 für Schreiber

Erster Punktgewinn – Römpke schwer verletzt!

Samstag, den 7. November 2009

SVG Burgkirchen – EHC Straubing 5:5 (1:4,2:0,2:1)

Den ersten Punktgewinn der Saison haben sich die wieder sehr engagiert auftretenden EHC-Amateure redlich verdient, wenngleich er mit einer schweren Schulterverletzung von Thomas Römpke teuer erkauft werden mußte. Die ca. 100 Zuschauer sahen ein rasantes, spannendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, in dem die Gäste das erste Drittel und die Hausherren das Mitteldrittel klar dominierten. Der letzte Spielabschnitt war relativ ausgeglichen, mit spielerischen Vorteilen für die Kelten und einigen gefährlichen Kontern der Straubinger. Die Punkteteilung kann insofern als durchaus gerecht angesehen werden.
Einzig die unterirdische Schiedsrichterleistung gab Anlaß zu Kritik.
Anzumerken bleibt das Jubiläum von Daniel Skrtel, der sein 100. Punktspiel für die Amateure bestritt und mit dem 1:4 seinen 111. Scorerpunkt erzielte.

SVG Burgkirchen:
Velkoski, ab 20:00 Schubert —
Gnyp, Jung, Matveenko —
Ferstl O., Feistl, Schön, Schkade, Zachar, Dudenhöffer, Moser, Riemel, Jung —

EHC Straubing:
Samhuber —
Bartl, Fuchs, Schreyer, Römpke —
Hillmeier, Schmidhuber, Schmidecker, Hendel A., Kern, Scheide, Leistner, Hiendl, Skrtel —

Torfolge:
0:1 (01:07) Hillmeier
0:2 (09:00) Hiendl 4-4
1:2 (09:32) Feistl (Matveenko, Zachar)
1:3 (19:34) Scheide (Leistner)
1:4 (19:44) Skrtel (Scheide) 5-4
2:4 (22:49) Jung (Schön) 4-5
3:4 (33:45) Jung (Matveenko)
3:5 (43:46) Hillmeier
4:5 (46:25) Matveenko (Zachar)
5:5 (47:29) Moser (Gnyp, Jung)

Strafen: Burgkirchen 14; Straubing 24 +10 +20 für Hiendl