{"id":357,"date":"2008-03-09T09:59:15","date_gmt":"2008-03-09T08:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gueba.de\/ehc-amateure\/?p=357"},"modified":"2008-03-09T09:59:15","modified_gmt":"2008-03-09T08:59:15","slug":"ek-munchen-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amateure.gueba.de\/?p=357","title":{"rendered":"EK M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">EHC Straubing &#8211; EK M\u00fcnchen 14:6 (1:2; 7:2; 6:2)<\/p>\n<p>Beim Heimduell mit den &#8222;Luchsen&#8220; des M\u00fcnchner EK kam es am Pulverturm zum finalen Showdown im Abstiegskampf. Die Voraussetzungen waren auf Straubinger Seite dabei denkbar schlecht, fielen doch einige Spieler wegen Sperren und privater Gr\u00fcnde aus, damit hiess es wieder einmal, mit einem Minikader anzutreten. Die Nervosit\u00e4t auf beiden Seiten war von Anfang zu sp\u00fcren und auch die ersten \u00dcberzahlm\u00f6glichkeiten verpufften h\u00fcben wie dr\u00fcben ungenutzt. In der 10. Minute verwerteten dann aber die Oberbayern doch ein \u00dcberzahlspiel und gingen mit 0:1 ins F\u00fchrung. Bis zum Straubinger Ausgleichstreffer mussten die zahlreichen Zuschauer dann bis zur 18. Minute warten. Routinier Penzkofer verwandelte eiskalt einen berechtigten Penalty, ein M\u00fcnchner Verteidiger hatte vorher einen durchgebrochenen Straubinger St\u00fcrmer von hinten umgerissen. Proteste der M\u00fcnchner Bank gegen die ausgebreiteten Arme eines der Referees -eigentlich ein Zeichen f\u00fcr eine Unterbrechung- verhallten, da der Schiedsrichterpfiff vom zweiten Unparteiischen erfolgte, der sofort auf Tor entschied. M\u00fcnchen nutzte nun den Straubinger \u00dcbermut und schloss in der 20. Minute einen Konter im Nachschuss zum 1:2 ab. Der EHC musste nun im zweiten Abschnitt kommen, denn man brauchte mindestens einen Punkt zum Klassenerhalt. Das erste Powerplay wurde dann auch genutzt und Kern schaffte in der 26. Minute den 2:2-Ausgleich. Die Freude des EHC-Teams w\u00e4hrte nur kurz und 32 Sekunden sp\u00e4ter zog M\u00fcnchen bei einem Mann mehr wieder auf 2:3 davon. Straubing machte es sogar noch fixer, nach nur 5 Sekunden bei 4 gegen 3-\u00fcberzahl stellte Penzkofer mit einem Schlagschluss von der blauen Linie den Ausgleich wieder her. So stand es in der 28. Minute wieder 3:3 pari. Nun ging das Spiel mit jeweils vier Mann weiter, Straubing nutzte seine l\u00e4uferischen Vorteile und ging eine Minute sp\u00e4ter durch Hillmeier erstmals mit 4:3 in F\u00fchrung. M\u00fcnchen musste nun seine Taktik, auf Konter und Powerplayspiel zu setzen, aufgeben, und ein ungest\u00fcmes Haken eines M\u00fcnchners f\u00fchrte erneut zum Powerplay f\u00fcr die EHC-Amateure. Diese gaben die einzig richtige, n\u00e4mlich die sportliche Antwort und erh\u00f6hten durch Skrtel auf 5:3. Beim n\u00e4chsten eigenen Powerplay stand M\u00fcnchen nun unter Druck, sollte doch umgehend der Anschluss her. Doch st\u00fcmperhafter Spielaufbau erm\u00f6glichte es Straubing mit 2 Unterzahltoren von Hillmeier und Hof binnen 56 Sekunden auf 7:3 davonzuziehen. Auch wenn M\u00fcnchen noch einmal den 7:4-Anschluss in der 34. Minute schaffte, war kein wirkliches Aufb\u00e4umen bei den G\u00e4sten zu sehen. Als dann Hillmeier in der 37. Minute mit seinem dritten Treffer das 8:4 nachlegte, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Skrtel sorgte mit dem 9:4 nach 25 Sekunden des letzten Drittels endg\u00fcltig f\u00fcr Hochstimmung im EHC-Lager. Wie wenig M\u00fcnchen im Spielaufbau zu bieten hatte, war dann auch w\u00e4hrend einer fast viermin\u00fctigen doppelten \u00dcberzahl zu sehen. Aufopferungsvoll k\u00e4mpfende Straubinger liessen nur eine Handvoll Sch\u00fcsse des Gegners zu, die ein aufmerksamer Goalie Hamberger zunichte machte. Hillmeier erzielte mit dem 10:4 f\u00fcr die Tiger sogar noch Shorthander Nummer drei gegen die Powerplay-Formation der Luchse. So war das 10:5 der G\u00e4ste, Straubing war eine halbe Minute komplett, nicht mehr als Ergebniskosmetik. Die G\u00e4steverteidigung fiel nun endg\u00fcltig auseinander und Hillmeiers Doppelpack machte bis zu 50. Minute das Dutzend voll. Das Spiel wurde nun klar von Straubing dominiert, aber leider fehlte die Konzentration im Abschluss. Das sechste Tor der G\u00e4ste knappe zwei Minute vor Schluss weckte noch einmal den Straubinger Torhunger, und Hillmeier und Skrtel vollstreckten gegen eine mehr als l\u00f6chrige G\u00e4steabwehr zum 14:6-Endstand. Der Rest war Jubel pur, und die EHC-Cracks liessen sich von den zahlreichen Zuschauern noch mit der La-Ola-Welle feiern. M\u00fcnchens Taktik, sich \u00fcber die ganze Abstiegsrunde nur auf die Spiele gegen den EHC zu konzentrieren, ging somit nach hinten los und daher m\u00fcssen die G\u00e4ste den sportlichen Abstieg in die Bezirksliga hinnehmen. Straubings Geduld mit einer verj\u00fcngten Mannschaft hat sich hingegen voll ausgezahlt. (us)<\/p>\n<p>Tore\/Assists EHC: F. Hillmeier 7\/1, D. Skrtel 3\/3, C. Penzkofer 2\/6, R. Hof 1\/0, D. Kern 1\/0, M. Edenhofer 0\/2, T. Burkhardt 0\/2, W. Hiendl 0\/1, T. R\u00f6mpke 0\/1, F. Tkocz 0\/1<br>\nStrafminuten: EHC 38, M\u00fcnchen 34<br>\nZuschauer: 80<\/p>\n<p>Weitere Spiele: EK M\u00fcnchen &#8211; ESC Vilshofen 2:4, ESV Gebensbach &#8211; EV Moosburg 5:8<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EHC Straubing &#8211; EK M\u00fcnchen 14:6 (1:2; 7:2; 6:2) Beim Heimduell mit den &#8222;Luchsen&#8220; des M\u00fcnchner EK kam es am Pulverturm zum finalen Showdown im Abstiegskampf. Die Voraussetzungen waren auf Straubinger Seite dabei denkbar schlecht, fielen doch einige Spieler wegen Sperren und privater Gr\u00fcnde aus, damit hiess es wieder einmal, mit einem Minikader anzutreten. 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